Montag, 24. April 2017

Frankreichaustausch der Jahrgänge 9 und 10






Vom 23.04.-30.04. fuhren 21 Schüler/innen der Richtsberg-Gesamtschule zusammen mit 2 Lehrkräften nach Lille, Frankreich. Der Austausch fand mit der langjährigen Partnerschule, dem katholischen Privat-Gymnasium "Collège Charlmagne" statt. Bei gutem Wetter wurden zahlreiche Ausflüge und Aktivitäten, wie z.B mit einer Pedal-betriebenen Draisine fahren, Aufgaben in Teams auf Zeit bewältigen, und natürlich Führungen durch die Altstadt von Lille, wahrgenommen. Der Austausch hat allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet. Einige werden sich schon diesen Herbst wiedersehen.  


Donnerstag, 20. April 2017

Übernachten im Wald Jg 8/9

Draußen schlafen? Im Wald? Ich? Diese Bedenken kamen sicherlich vielen Schülerinnen und Schülern als sie zum ersten Mal von dem Waldprojekt “Das Ich Vor Lauter Bäumen Sehen” hörten.

Dennoch machte sich eine unerschrockene Gruppe mit Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 und 9 vor den Osterferien auf den Weg zum Wollenberg, einem Waldgebiet bei Marburg. Für zwei Tage sollte so ein kleiner Lagerplatz im Wald zum “neuen zu Hause” werden. 

Bereits auf dem Fußmarsch bewies die Gruppe dabei ihre Willensstärke. Nicht nur eigenes Gepäck musste schließlich in den Wald mitgenommen werden, auch die Zelte und Planen sowie das Essen und die 60L Wasser mussten transportiert werden. Getreu dem Motto “Gemeinsam sind wir am stärksten” wurde das viele Gewicht verteilt und sich gegenseitig geholfen, sodass am Ende alle, und alles, zwar erschöpft, aber glücklich und auch ein bisschen stolz am Waldplatz ankamen.

Nachdem die Zelte oder Planen aufgebaut wurden, knurrte bei vielen der Magen. Gekocht wurde bei der Exkursion stets auf dem Feuer! Nach so einem langen Marsch und der Anstrengung schmeckte das Essen wie in einem Fünf-Sterne-Restaurant. 

Bei bestem Wetter konnte sich am Donnerstag dann der eigentlichen Thematik gewidmet werden: Sich Zeit nehmen. Mal bewusst dem Unbewussten lauschen. Um sich auch richtig darauf einstimmen zu können begann der Tag mit kleinen Spielen, die mehr und mehr dazu einluden auch alleine mit sich sein zu können. Nach einer Verschnaufpause am Mittag kam dann der Hammer: die Schülerinnen und Schüler sollten tatsächlich vier Stunden alleine verbringen! 

Das hörte sich für viele zunächst wie ein schlechter Scherz an. Ganze vier Stunden? "Und was ist, wenn wir von Wölfen gefressen werden?”, wunderte sich eine Schülerin. Allen Ängsten zum Trotz, nahm die Gruppe die Herausforderung an und ließ sich auch auf das Abenteuer “Alleine Sein” ein. Bei der Rückkehr am frühen Abend gab es natürlich viel zu berichten, sodass sich beim gemeinsamen Kochen ausgetauscht wurde. Mit vollen Bäuchen und tollen Erfahrungen genoss die Gruppe so den Ausklang des Tages. 

Als kleines Highlight gab es zu späterer Stunde dann doch noch einen Programmpunkt. Auf einer Nacht-Wanderung erfuhren die Schülerinnen und Schüler den Wald noch einmal auf eine andere Weise, die dann sogar in völliger Dunkelheit (ohne Taschenlampen!) begangen wurde. Die Gruselgeschichten wurden dabei schon während der Wanderung erzählt und am Lagerfeuer fortgeführt. 

Angespornt von all den Herausforderungen des Tages hat ein Teil der Gruppe entschieden: “Heute Nacht schlafen wir am Feuer!” Gesagt, getan. Ob alle durchgehalten haben müsst ihr sie am Besten selber fragen. In jedem Fall sind alle wieder in Marburg angekommen und haben sicherlich ihre Sicht auf den Wald und auch auf sich selbst etwas verändern können. Wirklich toll! 

Zum Abschluss soll noch hervorgehoben werden, dass die Exkursion ohne die großzügige Bereitstellung des Waldplatzes durch das Forstamt Burgwald (Revier Lahntal) nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank dafür!

Landwirtschaftsabend der Klassen 7A und 7B am 23. März

Am 23. März veranstalteten die Klassen 7A und 7B einen "Landwirtschaftsabend". Da wurden alle Eltern der Schüler der Klassen 7A und 7B eingeladen. Die Eltern und die Schüler mussten sich ihr Essen und Trinken (Brot, Butter und Milchshakes) selber verdienen indem sie verschiedene Stationen machen mussten. Zum Beispiel gab es einen Stand "Wettmelken" und auch einen, der "Landwirtschaft fühlen" hieß. Die Eltern und Schüler hatten einen Laufzettel, der an jeder Station abgestempelt wurde. Außerdem haben alle an vielen Stationen einen Gutschein für das Essen bekommen.

Text und Fotos: Felix Zerahn



Donnerstag, 30. März 2017

Bäume rücken auf dem Dammelsberg


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Nachdem letzte Woche Mittwoch die Klasse 5B auf dem Dammelsberg junge Eichen gepflanzt hatte, mussten sie diesen Mittwoch gefällte Ahorn-Bäume zur Seite ziehen. Dadurch wurde für genügend Platz und Licht gesorgt damit dort junge Eichen wachsen können. Diese Arbeit halt allen mächtig viel Spaß gemacht und den Zusammenhalt in der Klasse gefördert.

Klasse 5B pflanzt 24 Eichen!


Im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde Marburg pflanzte die Klasse 5B der RGS auf dem Dammelsberg 24 junge Eichen. Auch in der Zukunft sollen Fledermäuuse und Hirschkäfer auf dem Dammelsberg geeignete Lebensräume finden. Eichen eignen sich zu diesem Zweck am besten. Deswegen müssen neben den alten Beständen immer wieder neue Bäume nachwachsen.

Kultur-Safari 2017


Am 30.03 fand die Kultursafari  der RGS statt. Dabei haben Schüler unterschiedlicher Jahrgänge Stationen für die Besucher vorbereitet, um einen Einblick in den Alltag einer Kulturschule zu bieten. Dabei wurden Kostproben aus Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten vorgestellt. 

Bei der diesjährigen Kultursafari war auch die BSF, die ihr zehnjähriges Bestehen feiert und die zu einem wesentlichen Bestandteil der RGS geworden ist, mit einigen "Guggsdus" vertreten.
 


Mittwoch, 29. März 2017

Jg 10 richtet Fledermauskästen auf dem Dammelsberg ein

 
 
FFH Dammelsberg
Ein neuer kommerzieller Radiosender??? Nein, dies ist die Abkürzung für Flora und Fauna Habitat. Der Dammelsberg oberhalb des Schlosses ist ein europäisches Schutzgebiet für den bedrohten Hirschkäfer und nicht zuletzt für 8 verschiedene Fledermausarten, z.B. die sehr seltene Bechsteinfledermaus.
Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 der RGS haben am vergangenen Freitag 24 Sommerquartiere für die bedrohten Flattertiere an geeigneten Standorten aufgehängt. In fünf bis sieben Metern Höhe galt es auch die Anflugschneise zu den ausgewählten Eichen frei zu schneiden.
Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Kästen auch wirklich angenommen werden.
Florian Zilm vom Forstamt Kirchhain erläuterte die Besonderheit dieses Schutzgebietes.
Unsere Batman-Mission an diesem Frühlingsfreitag endete mit einer Brotzeit in der nahegelegenen
Schutzhütte.
"Ihr könnt stolz sein auf euren Beitrag zum Artenschutz in Marburg", sagte Florian Zilm zum Abschied.